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Marktbericht Zinshaus

Seit Mitte der neunziger Jahre haben wir bei OTTO Immobilien ein hauseigenes Research-Team, das strukturiert und laufend die Marktentwicklungen im Immobilienbereich beobachtet. Wir analysieren Transaktionen, Anmietungen und neue Projekte ebenso wie Miet- bzw. Kaufpreisentwicklungen und Leerstandsraten. Dank unserer Marktkenntnis erkennen wir Trends frühzeitig.

Dieses Research-Wissen setzen wir zum Vorteil unserer Kunden und ihrer individuellen Projekte ein. In Form von Marktberichten stellen wir unsere wesentlichsten Erkenntnisse zu den Themen Büro, Retail und Zinshaus aber auch gern der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Wir sind stolz darauf, im Jahr 2009 den „Ersten Wiener Zinshaus-Marktbericht“ aus der Taufe gehoben zu haben. In dem jährlich erscheinenden Haupt-Bericht und einem halbjährlichen Update stellt unsere Research-Abteilung die Entwicklungen im Zinshaus-Bereich für Sie zusammen.


Blättern Sie hier in unseren Wiener Bezirksportraits.

Jubiläumsausgabe - Herbst 2018

Inhalt:

  • GESCHICHTE DES ZINSHAUSES
  • GASTBEITRAG: Mag. Walter Senk - Versteckte Welten
  • DISKUSSION: Dr. Gerhard Cech, Martin Denner, DI Bernhard Jarolim, Dr. Daniel Jelitzka, Dr. Eugen Otto, Mag. Andrea Purkl, DI Wojciech Czaja
  • 10 JAHRE ZINSHAUSMARKT
  • BESTANDSANALYSE
  • TRANSAKTIONEN, PREISE UND RENDITEN


Die aktuelle Ausgabe unseres Zinshaus-Marktberichtes können Sie HIER bestellen.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Zugegeben, es war ein Experiment mit Chancen und Risken, als wir vor mehr als zehn Jahren mit einer eigenen Abteilung die umfangreichen Recherchen für unseren Ersten Wiener  Zinshausmarktbericht aufnahmen. Damals gab es weder verlässliche Zahlen über den tatsächlichen Bestand an Zinshäusern in Wien, noch Informationen über die Anzahl der jährlichen Verkäufe oder gar die Veränderungen bei Preisen und Renditen. Objektive Analysen über den aktuellen Status oder die Veränderungen des Marktes suchte man vergeblich, vielfach wurden nur Vermutungen angestellt. Dem Wiener Markt wurde zu Recht vorgeworfen, intransparent und ein „Closed Shop“ für einige wissende Insider zu sein.

Zehn Jahre später dürfen wir, wie ich meine, durchaus stolz Bilanz ziehen: Mit der halbjährlichen Erhebung des Gesamtbestandes der Wiener Gründerzeitzinshäuser nach einer eigens entwickelten Methode und der Aufarbeitung und Analyse von mehr als 500.000 Datensätzen von IMMOUnited, dem Kulturgüter-Kataster der Stadt Wien, Bundesdenkmalamt, Grundbuch und unserer eigenen Datenbank, können wir sämtliche Entwicklungen am Markt dokumentieren. Und haben dafür gesorgt, dass der Markt auch im Sinne der vielen privaten Eigentümer und Interessenten transparenter und nachvollziehbarer wird. Dies zeigt sich auch darin, dass unser Report inzwischen unverzichtbares Standardwerk ist - für Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Wirtschaftstreuhänder, Immobiliengutachter, für Hochschulen sowie interessierte Marktteilnehmer. Und dass er auch seit Jahren für den Immobilienpreisspiegel der Wiener Wirtschaftskammer herangezogen wird.

Mit der umfangreichen Jubiläumsausgabe, die Sie nun in Händen halten, haben unsere Researcher daher nicht nur wie gewohnt den Status Quo für 2018 sowie die Share Deals erhoben, sondern bieten Ihnen auch eine qualifizierte Rückschau auf die Entwicklung der letzten zehn Jahre. Und nicht überraschend, war diese durchaus rasant. So haben sich etwa die Durchschnittspreise für Gründerzeit-Zinshäuser seither mehr als verdoppelt: von € 1.244 pro Quadratmeter im Jahr 2008 auf € 2.890,- pro Quadratmeter im Jahr 2018. Ähnlich dazu die Entwicklung der Renditen, die von 4,7 Prozent im Jahr 2008 auf heuer 2,6 Prozent abrutschte. Aber auch für die Veränderungen der Eigentümerstruktur in der letzten Dekade zeigt sich Interessantes, nämlich eine deutliche Verschiebung von Privatpersonen als Zinshaus-Eigentümern hin zu Unternehmen.

Wie hat sich der Gesamtbestand der klassischen Gründerzeit-Zinshäuser Wiens in diesen letzten 10 Jahren entwickelt? Hier ergaben unsere Erhebungen einen Rückgang um mehr als 9 Prozent, wobei die Hauptursachen zwar weiter die Begründung von Wohnungseigentum oder Nutzungsänderungen waren, zuletzt aber auch Abrisse eine größere Rolle spielten. Dieses Thema stand übrigens neben anderen auch im Mittelpunkt eines Round-Tables, zu dem wir anlässlich unseres zehnjährigen Jubiläums namhafte Experten einluden. Die spannende Diskussion dazu haben wir für Sie im Blattinneren dokumentiert.

In diesem Sinne hoffe ich, mit dieser Jubiläumsausgabe Ihr Interesse getroffen zu haben. Für Rückfragen oder ein persönliches Gespräch stehe ich ebenso wie meine Experten gerne zur Verfügung!
 

Ihr


Dr. Eugen Otto MRICS
eugen@otto.at